Bewusst atmen und positiv denken

Nehmen Sie sich Zeit für eine kurze Phase der «Vollatmung» und verbinden Sie diese mit positiven Gedanken.

Foto: ventdouest


So trainieren Sie die Vollatmung:

  • Legen Sie eine Hand auf den Bauch, die andere auf den oberen Teil Ihres Brustkorbs.
  • Nun folgt Stufe 1 der Vollatmung: Sie beatmen bewusst Ihren Bauchraum.
  • Fliessend gehen Sie über zu Stufe 2 und beatmen Ihren Brustraum.
  • Weiter atmen Sie bis in die Lungenspitzen hinein und erreichen Stufe 3 der Vollatmung.
  • Beim Ausatmen beginnen Sie bei den Schlüsselbeinen (Stufe 3), leeren anschliessend den Brustraum (Stufe 2) und zum Schluss den Bauchraum (Stufe 1).

Lassen Sie sich Zeit und atmen Sie möglichst tief und gleichmässig. Dies braucht etwas Übung.

Verbinden Sie damit positive Gedanken:

  • Bei jeder Ausatmung lasse ich meine Ängste los und lasse allen Druck gehen.
  • Ich bin wertvoll.
  • Ich bin offen für das, was der Tag mir bringt.
  • Ich bin voller Energie und Lebensfreude.
  • Ich fühle Dankbarkeit.
  • Jeder neue Tag ist eine neue Chance.
  • Ich meistere diesen Tag mit Selbstvertrauen.
  • Alle Kraft für diesen Tag ist in mir.

Einübung der Vollatmung

Legen Sie sich auf den Boden und winkeln Sie Ihre Beine so an, dass die Füsse flach auf dem Boden stehen. Die Übung kann auch sitzend auf einem Stuhl ausgeführt werden.

Stufe 1 – Bauchatmung
Legen Sie die Hände flach auf den Bauch. Atmen Sie tief ein. Spüren Sie, wie der Bauch sich beim Einatmen nach aussen wölbt und beim Ausatmen wieder abflacht.

Stufe 2 – Brustatmung
Legen Sie Ihre Hände seitlich an die Flanken und atmen Sie vor allem in den Brustkorb, sodass sich die Rippenbögen dehnen.

Stufe 3 – Schlüsselbeinatmung
Legen Sie die Fingerspitzen auf die Schlüsselbeine. Atmen Sie nur in die Lungenspitzen hinein. Bauch
und Brust bleiben dabei passiv. Dies ist eine kurze, flache Atmung.